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Experimente: Beamerprojektion

Die grobe Idee wird nun langsam klarer, dennoch will ich sie noch nicht konkret ausformulieren. Beschäftige mich nun aber auch mit der Darstellungsform für ein mögliches digitales Spiegelbild.

So soll nicht unbedingt ein Monitor für die Anzeige benutzt werden. Es soll viel mehr der Eindruck erweckt werden, dass man in einen echten Spiegel schaut, indem man sein eigenes verfremdetes Spiegelbild sieht.

Eine Möglichkeit ist die Verwendung eines Beamers und eine Rückprojektion. Das Bild wird also von hinten auf die Projektionsfläche projiziert, so dass man dem Projektionsstrahl nicht im Weg stehen kann. Folglich suche ich momentan nach geeigneten Materialien, die den Eindruck erwecken, man würde in einen echten Spiegel schauen, verstärken.

Zunächst jedoch teste ich eine normale Rückprojektion und habe dazu ein bereits brauchbares material. Eine kleine Testinstallation funktionierte zumindest schon ganz gut.

Aufbau

Hier die Skizze zum MiniProjekt:

Und die Materialien:

PET-G trasnparent, farblos, 0.75, 250 x 250
PVC-hart, Leuchtkastenfolie, transluzent, 0.24, 210 x 297 DIN A4

Die PET-G-Platte ist vergleichbar mit einer ganz dünnen Plexiglasscheibe. Die PVC-Folie ist geeignet für Rückprojektionen. Die PET-G soll vor allem die PVC-Folie stabilisieren und ggf. den Spiegeleffekt verstärken, aber es wirkt noch nicht wie ein Spiegel, eher wie eine gewöhnliche Projektionsfläche.

Hier ein paar Bilder. Weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund wird simpel auf die Projektionsfläche projiziert. Für die Rückprojektion muss das Beamerbild im Beamer gespiegelt werden. Diese hängt frei im Raum.

Dieses Bild ist zufällig entstanden. Der Schriftzug ändert sich alle 0,5 Sekunden. (Processing Sketch) Hier wurde genau im Wechsel fotografiert, so dass beide zu sehen sind.

Man sieht, dass eine leichte Spiegelung durchaus vorhanden ist. Echtes Glas würde vermutlich noch mehr spiegeln. Aber das erzeugt ja an sich nicht den Effekt, dass es ein echter Spiegel wäre. Da muss ich wie gesagt noch rumtesten… vor allem müsste das digitale Spiegelbild eine sehr hohe Qualität aufweisen. Ein reales Spiegelbild hat natürlich eine Auflösung, die selbst gute Kameras nicht erreichen, alleine schon von der Belichtung her. Soll das Ganze dann auch noch digital verarbeitet werden sinkt die Qualität der Anzeige nochmals.

Zudem kann man sich nicht selbst in die Augen schauen, was in der Realität an einem Spiegel möglich ist. Die benötigte Kamera müsste dazu direkt mittig hinter der Projektionsebene liegen. Das wiederum ermöglicht keine Rückprojektion mehr.

Ich grübbel weiter. :)



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